Die Verschlusszeit gibt an, wie lange die Blende der Kamera geöffnet ist, wie lange der Sensor also belichtet wird. Dieser Wert wird in Sekunden (sec) angegeben. Wenn der “Verschluss” länger geöffnet ist, kann auch mehr Licht auf den Sensor fallen. Umgekehrt, wenn die Verschlusszeit sehr kurz ist, wird wenig Licht aufgenommen.
Je kürzer die Verschlusszeit, desto weniger Licht fällt auf den Sensor.
Je länger die Verschlusszeit, desto mehr Licht fällt auf den Sensor.
Für die Beziehung von Verschlusszeit und Schärfe gilt:
Je kürzer die Verschlusszeit, desto schärfer das Bild.
Je länger die Verschlusszeit, desto mehr Raum bleibt für Bewegungsunschärfe und Verwacklungen.
Die Öffnung der Blende regelt den Einfall des Lichtes. Je größer die Öffnung, desto mehr Licht fällt auf den Sensor/Film und umso heller kann das aufgenommene Bild werden. Hier wieder der Vergleich mit der Pupille: Bei schlechtem Licht, muss sie weit geöffnet werden, da wir ansonsten nicht viel sehen würden. Im hellen Sonnenschein verengt sie sich jedoch, damit wir nicht geblendet werden.
Man kann also sagen:
Je kleiner die Blendenzahl, desto größer die Blendenöffnung und umso mehr Licht fällt auf den Sensor.
Je größer die Blendenzahl, desto kleiner die Blendenöffnung und umso weniger Licht fällt auf den Sensor.
Mit Hilfe der Blende kann desweiteren die Schärfentiefe des Bildes beeinflusst werden. Es gilt:
Je kleiner die Blendenzahl, desto größer die Blendenöffnung und umso niedriger wird die Schärfentiefe.
Je größer die Blendenzahl, desto kleiner die Blendenöffnung und umso höher wird die Schärfentiefe.














